Mit souveränem Sieg in die Osterpause

Aus den beiden letzten Spielen konnten wir gerade mal einen Punkt mitnehmen, also war klar, dass, um an der Tabellenspitze dran zu bleiben, ein Sieg her musste. Gerade weil unser Gegner unser direkter Tabellennachbar SV 64 Zweibrücken II war. Vor dem Spiel hätte niemand gedacht oder auch nur geahnt wie diese Partie enden sollte. Wir eröffneten das Spiel direkt mit einem 3:0-Lauf und die zweibrücker Antwort folgte erst in der fünften Minute (3:1). Das nächste Tor gelang unseren Gegnern erst wieder in der 12. Minute zum 7:2. Auch wenn uns unser außergewöhnlich guter Start, der doch so untypisch für uns ist, überraschte, wollten wir unseren Vorteil nun nicht aus der Hand geben. Durch zwei 7-Meter konnten die Damen aus der Rosenstadt in der 17. Minute auf 8:4 aufholen, näher sollten sie uns jedoch nicht mehr kommen. Bis zur Halbzeit bauten wir unsere Führung auf 15:8 aus. In der Halbzeit wurden wir wieder auf den Boden geholt: das Spiel war weder zu Ende noch gewonnen. Immerhin zeigten gerade wir im letzten Spiel, dass es im Handball durchaus möglich ist einen 7-Tore Rückstand aufzuholen. Unsere Devise also: Jetzt nur nicht locker lassen! Uns war klar, dass die Zweibrückerinnen eben die gleiche Devise hatten und am Anfang der zweiten Halbzeit konnte man das auch sehen, denn nach den ersten vier Minuten stand es 5:4 (20:12). Doch dies war der letzte 8-Tore Rückstand im Spiel. Ab da bauten wir kontinuierlich unseren Vorsprung aus: durch Tempogegenstöße, Torgefährlichkeit von jeder Position und einer starken Anni im Tor, die noch so manchen gegnerischen Tempogegenstoß hielt. Zwar verlor unsere Abwehr an Konsequenz, unser Angriff jedoch legte noch eine Schippe drauf. Zu den 15 Toren der ersten Halbzeit gesellten sich weitere 25 und so stand es mach 60 Minuten 40:25. Jetzt sind erst einmal zwei Wochen Pause, danach geht es für uns nach Überherrn zu den Falkinnen, wo wir uns die beiden Punkte aus dem Hinspiel zurückholen wollen.